Mittwoch, 11. November 2009

Hintergrundklänge

Danke Madame Mitra.

Schlaraffenland

Irgendwie geht mit momentan alles auf den Geist,Wecker und zerschlägt die Nerven. Bin dauergereizt, zynisch und ironisch. Da öffnest deinen E-Mail Account und schon kriegst (eigentlich) grundlos das kotzen, Spam und Sinnlosmails, dann führst auf Arbeit, steigst in den Fahrstuhl und schon ist der Dienst gelaufen, beim Anbetracht der Lage.

Der Kreislauf ist nur noch Kontakte hier und da, man will ja schließlich die wenigen Freunde die man hat ungern verlieren. Irgendwie reden aber alle nur Nonsens und was denen wichtig ist, interessiert mich nicht mal im Ansatz. Bla bla Egoistenarsch und soweiter, nichts Neues. Da kommt es auch schon mal vor, das die Beziehung die eigentlich keine mehr war, von einem meiner Freunde zerstört durch mich, kaum mein Interesse weckt. Ist ja nun nicht mehr mein Brot, gut ich hatte was seiner Exfreundin kurz nach der Trennung, was mir auch leid tut, also das er sich so hintergangen fühlt. Ändern kann ich es aber nicht mehr und jeden Tag mag ich es mir auch nicht anhören.

Wetter ist auch scheiße, so kann ich mich nicht mal aufs Skateboard schwingen und einfach nur so durch die Gegend rollen.

Samstag, 7. November 2009

Airdrop

Im Land der Lumpen und Trophäen, voller Geister und Fabelwesen, jedoch nie ein Happy End in Sicht, würdest dort wohnen wollen?!
Zwischen dem abgedroschen Musikgeschmack einer längst trunkenen Fee und dem Klarlack ihrer Träume, findet sich sympathisches Gelächter einer untergehenden Generation. Fasst sanguinisch nimmt sie Erinnerungen der jungen Wilden auf. Keine Zeit für mechaniches denken, wußten sie schließlich was sie taten und wohin sie liefen.

Dazwischen, hinter Linien, vorbei an Gleisen, tief unter der Wasserhaut. Vernarbtes Gewebe und vergreiste Trümmergemüter. Wie sie tanzen, wie sie schreien, wie sie einsam nebeneinander sitzen und über den Wind vor der Tür reden. Wie sie krampfhaft chaotisch versuchen einander nicht zu begegnen.

Hier und da.
Ein anderer Ort, eine neue Zeit, verschleierte Bilder. Einst stolz über den Kamin präsentiert und vielfach diskutiert, liegen sie nun da, ohne Interesse und Verstand. Sei es drum, es ist nichts schlecht daran, Bilder zu schwärzen, bleichen, sie in Farben ertränken oder mit ihnen die Flucht ergreifen. Nur das Motiv sollte man innehalten.

Mittwoch, 4. November 2009

Einfach und deswegen!

schalt sie aus diese welt,
die dich nur gefangen hält.

Verdammt normal, sehr gut gehts mir und ich gewinne momentan an rassender Geschwindigkeit an Selbst- und Fremdkentniss. Jap ich sollte wirklich noch Psychologie studieren bzw. Psychologe werden, dann würde ich aber noch mehr klugscheißern als ich es bereits tue.

Fahrradweg to hell

Die Musik war kräftig,
Angenehm aufdringlich,
Wollte sitzen bleiben,
Doch es ging nicht.
Es war ganz egal,
wer gerade mit wem schlief,
Traurig war kein Zustand,
Sondern ein Adjektiv.


Loch im Himmel
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